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Irgendwo zwischen Jean Tinguely und Paul Sacher agieren Müllers Skulpturen mit ihrem Eigenleben, sagte ein Besucher des Salons mit Müllers Skulpturen im Kunstraum lodypop in Basel. Seine Maschinen können in der Nacht bestehen. Entfalten vielleicht, als wären es Malereien an den Wänden eines Schlossgemachs im flackernden Kerzenlicht, ihre sinnliche Kraft auch im Dunkeln. Viele seiner Maschinen leuchten. Es ist ein lauschen mit dem Auge, ein Sehen mit dem Ohr, dem feinen Gespür.
Wieso ein Ballon? Weil ein Ballon die Luft gleichmässig abgibt. Müller bildet seine Apparate dem Körper nach, und stellt diesen auch in Frage. Müllers Maschinen können atmen, ja rauchen, die Nebelmaschine schickt genüsslich Rauchwölkchen, Rauchkringel in die Lüfte.


Anita Hugi

Zeichnung Lena Eriksson